Der 12. Medienkunstpreis der Bauhaus-Universität Weimar

Eröffnung 30.07.2020, 16 Uhr / Preisverleihung 01.08.2020, 14 Uhr / Öffnungszeiten Di. – Sa. 14 – 19 Uhr / nominierte Künstler_innen Alfredo Ardia, Jurate Braginaite, Franziska Burkhardt, Silvana Callegari, Maike Alisha Effenberg, Mallak Elhawary / Jury Prof. Dr. Pia Müller-Tamm (Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe), Peggy Schoenegge (Kuratorin und Projektmanagerin bei peer to space) sowie Franciska Zólyom (Direktorin der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig) / mit großzügiger Unterstützung durch die Merkur Privatbank

Dieses Jahr findet der Medienkunstpreis zur summaery2020 der Bauhaus-Universität Weimar erneut in Kooperation zwischen der Professur Medien-Ereignisse und der Galerie EIGENHEIM im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks statt.

Der Medienkunstpreis wird jährlich vom Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung ausgelobt. Alle Lehrbereiche des Studiengangs reichen die besten Abschlussarbeiten der vergangenen zwei Semester ein, die anschließend in Zusammenarbeit mit Studierenden zu einer Ausstellung zusammengestellt werden. Eine hochkarätige Jury lobt dann die Preise aus.

Die Ausstellung wird dieses Jahr am 30. Juli um 16 Uhr mit einem feierlichen Empfang eröffnet und wird bis zum 14.08.2020 von Dienstag bis Samstag zwischen 16 und 19 Uhr geöffnet bleiben. Aufgrund der aktuellen Situation können momentan nur fünf Menschen gleichzeitig die Galerie betreten. Während der Wartezeit kann man sich im weitläufigen Weimarhallenpark aufhalten, unterhalten und die und die Eindrücke der Ausstellung auf sich wirken lassen. Die Medienkunst ist seit langem Garant für innovative Entwicklungen der Künste: Neue Technologien und Digitale Medien sowie deren spannungsreiches Zusammenspiel, sind hier ständiger Bestandteil kreativer Auseinandersetzung. Wichtig sind solche Auszeichnungen und Preisverleihungen gerade in diesem Bereich, da sich die Medienkunst zu großen Teilen dem traditionellen Kunstmarkt entzieht. Dies ist neben der generellen Förderung junger Kunst ein Hauptanliegen der Merkur Privatbank als Sponsor. Für dieses langjährige Engagement möchten wir uns bei der neu aufgestellten Merkur Privatbank KGaA und insbesondere Herrn Wolfgang Genczler sehr herzlich bedanken!

Der Medienkunstpreis wird dieses Jahr von der magischen Zahl 12 begleitet. Die Zahl 12 hat in vielen Kulturen eine Jahrtausende alte Bedeutung: Sie steht für Präsenz und symbolisiert Einheit, Vollkommenheit und Vollständigkeit. Für all diese Attribute steht auch der Medienkunstpreis. Präsenz, da sich für die Studierenden des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung die Möglichkeit bietet, ihre Abschlussarbeiten vor großem Publikum zu präsentieren. Die Nominierung bedeutet für die Absolvierenden eine erweiterte Sichtbarkeit ihrer Abschlussarbeiten und ein Herantasten an den Ausstellungsbetrieb. Vollständigkeit, da sich im Rahmen der Ausstellung sämtliche Professuren und Lehrbereiche der Medienkunst/Mediengestaltung präsentieren und auf diese Weise Ihre Zusammengehörigkeit aufzeigen. Es ist eine Besonderheit der Ausstellung des Medienkunstpreises, dass Arbeiten aus den Bereichen Experimentelles Radio, Film, Interface Design, multimediales Erzählen oder elektroakustische Kompositionen unmittelbar nebeneinander wahrgenommen werden können. An diesem Wochenende stellen sich alle Fakultäten der Universität der Öffentlichkeit. Durch die Kooperation mit EIGENHEIM Weimar öffnet sich der universitäre Campus, die studentischen Projekte tauchen ein in den Stadtraum, um in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bauhaus Museum wirksam zu werden.

Auch graphisch greift der diesjährige Medienkunstpreis die Zahl 12 auf. Zum einen durch den Kreis als auch in seiner Farbwahl (orange/rot/gelb) durch die Nutzung der Farben „Pantone 12“ als auch „Hks 12“. Dies sind nicht nur die Farben des Sommers, sie symbolisieren auch die Bedeutung eines in sich wiederholbaren Kreislaufs, der fortlaufend ist, beständig weiterentwickelt wird und in die Zukunft weist.