BERLIN: EIGENHEIM Edition #4 – Bauhaus100

Eröffnung 22.05. – 24.05.2020 von 14 bis 22 Uhr / nach Anmeldung 30 Künstler / 1 Editionsbox / leinengebunden im Format A3 / Auflage 12

WEIMAR: Frederik Foert – Künstler in Residenz 2020

Ort Eigenheim Weimar, Asbachstraße 1, 99423 Weimar / Beginn 01.07.2020 / Dauer bis 25.07.2020

WEIMAR: Öffnungszeiten

seit 2016 befindet sich EIGENHEIM Weimar im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Offen: Do. – Sa. von 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung

BERLIN: Öffnungszeiten

EIGENHEIM Berlin / Kantstraße 28 in 10623 Berlin-Charlottenburg Offen: Di. – Sa. von 12 - 19 Uhr und gern nach Vereinbarung

Eigenheim Weimar


01.07. – 25.07.2020
FREDERIK FOERT – Künstler in Residenz

30.07. – 14.08.2020
DER 12. MEDIENKUNSTPREIS – zur Summaery der Bauhaus-Universität Weimar

 

Frederik Foert – Künstler in Residenz 2020 - Bei Hempels unterm Sofa


Ort Eigenheim Weimar, Asbachstraße 1, 99423 Weimar / Beginn 01.07.2020 / Dauer bis 25.07.2020 / Kontakt team@galerie-eigenheim.de / Info www.galerie-eigenheim.de / www.frederik-foert.de

Seit 2019 ist Frederik Foert Hauskünstler von EIGENHEIM Weimar/Berlin. Nun freuen wir uns darüber den Künstler, dessen Wirkungsstätten Berlin, Wien und Peking sind, für einige Wochen zu Gast in Weimar zu haben. Im beschaulichen Gärtnerhaus im Weimarhallenpark wird der Künstler eine Werkstatt errichten, Gäste empfangen, dem sommerlichen Ambiente des Weimarhallenparks frönen und die Weimarer Gesellschaft durch so manch Intervention mit seinen großen pneumatischen Skulpturen überraschen.

Der Titel des Residencies geht dabei auf eine Erfahrung Foerts während seines ersten Besuchs in Weimar kurz nach dem Mauerfall ein. Foert besuchte den historischen Friedhof mit dem Goethe und Schiller Grab - befand dabei jedoch ein anderes Grab für interessanter. Das der Familie Hempel unter dessen steinerner Grabplatte sich einiges an Müll gesammelt hatte.

Ausgehend davon das Frederik Foert als Ausgangsmaterial Reisesouvenirs und Haushaltsgeräte, von der Schlagbohrmaschine über die Stereoanlage bis zur Küchenmaschine u. anderen banalen technischen Geräten nutzt ein sehr passender Bezug. Aus Gegenständen des alltäglichen Lebens entstehen kinetische Konstruktionen aus Steck und Schraubverbindungen. Diese narrativen Bewegungsstudien richten ihr Augenmerk auf die scheinbar abwesenden Personen hinter den Gerätschaften. Jeder kennt die Gegenstände und assoziiert unterschiedliche Aspekte des eigenen Erfahrungsraumes.

weiterlesen...
 

weitere Ausstellungen - der Künstler der Galerie


STEFAN SCHIEK
22.03. – 12.07.2020 looking up – Ausstellung zum Stipendium des Landes Thüringen 2019
Galerie Waidspeicher / Kunstmuseen Erfurt
Michaelisstraße 10, 99084 Erfurt
Die Ausstellung kann nach Voranmeldung besucht werden – E-Mail bitte an team@galerie-eigenheim.de / Nach Bekanntgabe zur Wiedereröffnung der Kunstmuseen in Erfurt informieren sie sich bitte unter https://kunstmuseen.erfurt.de/km/de/service/aktuelles/ausstellungen/2020/135042.html

KONSTANTIN BAYER
06.06. – 04.10.2020Echt und Falsch – Skulpturen-Triennale Bingen 2020
Hafenstraße 43, 55411 Bingen am Rhein
mit Havin Al-Sindy, Axel Anklam, Konstantin Bayer, Andreas Burger, Hans Dammann, Jimmie Durham, Lukas Glinkowski, Sebastian Gögel, Moritz Götze, Pierre Granoux, Sabine Groß, Jeep Hein, Jenny Holzer, Alicia Kwade, Büste der Nofretete, Dorotea Nold, Marias Sagadin, Charlie Stein, Thomas Stimm, Marcel Walldorf
mehr unter www.skulpturen-bingen.de

MORITZ WEHRMANN
20.04. – 21.06.2020Im Netz des Sichtbaren / Martin von Wagner Museum Würzburg
www.martinvonwagner-museum.com

FREDERIK FOERT
19.06. – 21.06.2020 / 48 h Neukölln
Die 48 Stunden Neukölln finden in diesem Jahr auch online statt
https://anmeldung.48-stunden-neukoelln.de/

ANNA BITTERSOHL
06.06. – 26.09.2020 / Wie Blüten gehn Gedanken auf / Blumen in der Kunst 
Galerie Schlichtenmaier, Schloss Dätzingen, 71120 Grafenau
mit Annah, Ruth Biller, Anna Bittersohl, Mahmut Celayir, Ergül Cengiz, Bruno Diemer, Peter Dreher, Ralph Fleck, Hildegard Fuhrer, Wilhelm Geyer, HAP Grieshaber, Cordula Güdemann, Manfred Henninger, Julius Hess, Heinz E. Hirscher, Adolf Hölzel, Martin Klimas, Alfred Lehmann, Pia Maria Martin, Hiroyuki Masuyama, Vera Mercer, Albert Mueller, Emil Nolde, Gabriela Oberkofler, Stefan Rohrer, rosalie, Christian Rothmann, Peter Jakob Schober, Peter Sehringer, Luzia Simons, Lorenz Spring, Christopher Thomas, Alfred Wais, Lambert Maria Wintersberger, Hanns Zischler

BENEDIKT BRAUN
03.07. – 27.09.2020 Anders – Ästhetik der Differenz
Neuen Galerie für Zeitgenössische Kunst in Gera
 
BENEDIKT BARUN
22.10. – 01.11.2020 Pochen Biennale 
www.pochen.eu

 

Eigenheim Berlin


22.05. – 11.07.2020
EIGENHEIM Edition #4 – Bauhaus 100

24.07. – 22.08.2020
STEFAN SCHIEK – Malerei, Zeichnung und Objekt

 

EIGENHEIM Edition #4 – Bauhaus100


EIGENHEIM Berlin / ab dem 26.05.2020 Di. – Sa. von 14 bis 19 Uhr / Ort Kantstraße 28, 10623 Berlin / besuchen Sie den 360* Rundgang durch die Ausstellung auf Art@Berlin


Künstler_innen: Adam Noack, addenda architects, Antje Hanebeck, Benedikt Braun, Christoph Blankenburg, Daniel T. Braun, Das Totale Tanz Theater 360, Elfi Fröhlich, Enrico Freitag, Frederik Foert, Gökçen Dilek Acay, Heike Hanada, José Taborda, Katrin Steiger, Konstantin Bayer, Lars Wild, Liz Bachhuber, Lucy Raven, Marc Jung, Mindaugas Gapševičius, Nina Röder, Norbert Hinterberger, NTSfeat. IOver feat.OW, Robert Wilson, Thomas Hawranke, Tilo Schulz, Timm Ulrichs, Timo Herbst, Uli Aigner, Ursula Sax

Wir freuen uns Sie hiermit zu einem diesjährigen Höhepunkt von EIGENHEIM Weimar/Berlin einzuladen. Die 4. Edition von EIGENHEIM Weimar/Berlin ist eine umfangreiche und authentische Reflektion des letztjährigen Jubiläums 100 Jahre Bauhaus. Wir haben es geschafft die wichtigsten Protagonisten und umfangreichsten Produktionen zusammen zu tragen. Lassen Sie sich von der umfangreichen Teilnehmerliste beeindrucken und seinen Sie unser Gast.

Ein Jahr nach dem großen Jubiläum 100 Jahre Bauhaus möchte EIGENHEIM Weimar/Berlin zurückblicken, recherchierte im kompletten Programm des Bauhaus Verbundes und entwickelte eine Edition, welche die Internationalität und die Vielfalt der künstlerischen Positionen im Rahmen des Jubiläums zusammen führt. Ziel war es, ein Zeitdokument zu schaffen, das über das Jubiläum hinaus wirkt und gleichzeitig einen Diskurs initiiert, der sich mit gesellschaftlichen und ästhetischen Fragen der Gegenwart auseinandersetzt.

Entstanden ist dabei die vierte Edition von EIGENHEIM Weimar/Berlin – eine Zusammenstellung bestehend aus den Beiträgen von 30 Teilnehmern, zusammengetragen in einer leinengebundenen Editionsbox, im Format A3 und in einer Auflage von 12 Stück. Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Installation, Objekt, Klang, Tanz, Theater sowie Neue Medien - kaum ein künstlerisches Ausdrucksmittel fehlt. Beteiligt sind dabei sowohl international renomierte als auch junge aufstrebende Künstler_innen. Die Ausstellung bei EIGENHEIM Berlin stellt den Auftakt zu einer Serie von Ausstellungen zu dieser Edition dar. Informationen zu den einzelnen Beiträgen finden Sie hier.

weiterlesen...
 

Stefan Schiek – Looking up!


Eröffnung
24.07.2020, 19 Uhr mit einer Eröffnungsrede von Susanne Knorr (Kuratorin der Kunstmuseen Erfurt) / Dauer 25.07. – 22.08.2020 / Programm 22.08.2020 um 19 Uhr Künstlerabend

Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung LOOKING UP mit Malerei, Zeichnung, Reliefs und Skulptur von Stefan Schiek nach EIGENHEIM Berlin ein. Seien Sie unser Gast zur Eröffnung am 24.07. ab 19 Uhr oder zu unseren Öffnungszeiten. Stefan Schiek war 2019 Stipendiat des Freistaats Thüringen. Nach seiner finalen Präsentation zu diesem Stipendium zeigen wir nun in Berlin über die Sommermonate den zweiten Teil der Ausstellung um einen weiterführenden Einblick in das umfangreiche Schaffen des Künstlers zu gewähren.

Aus dem zum Stipendium erschienenen Katalog lesen Sie nun einen Ausschnitt aus dem Text von Susanne Knorr. (...) Der 1976 in Ulm geborene Künstler führt uns in seinen aktuellen Malereien, Zeichnungen, Reliefs und Skulpturen, die sich zwischen Figuration (Looking up!-Reihe) und Abstraktion (Warscapes-Komplex, Unfold-Serie) bewegen und einen großen visuellen Reiz besitzen, in scheinbar extraterrestrische Gefilde, zumindest in eine zukünftige Erzählzeit. Das legen die in verknappter Bildsprache, nur ausschnitthaft vorgestellten Sujets nahe: nicht identifizierbare Handlungsräume, unbestimmbare Oberflächen sowie undefinierbare Flugobjekte, rund oder eckig, die sich schwebend durch den Raum bewegen oder diesen mit rasanter Geschwindigkeit durchdringen (der effektvolle Einsatz extremer Diagonalen suggeriert hohes Tempo). Situationen mit oder ohne darin agierenden Figuren, die entweder den Objekten entgegensehen oder diese höchst interessiert zum Untersuchungsgegenstand machen.

Trotz ihrer reduziert geformten und vermeintlich einfach lesbaren Motive bergen die Arbeiten von Stefan Schiek viel Rätselhaftes. Mit diesen an Science-Fiction-Stoffe erinnernden Konstellationen tritt er in einen Diskurs über das Heute und Morgen ein, ohne das Gestern auszublenden.

Was sind die großen Visionen unserer komplexen, globalisierten Gesellschaft und eines jeden Einzelnen? Wie treten wir unserer Zukunft entgegen? Wie unabhängig, frei und ideenreich denken wir? Lassen wir ein wirklich zukunftsgerichtetes Denken ausreichend zu? Fordern wir uns selbst genügend? Wo sind die gesellschaftlichen und technischen Utopien? Oder sind wir gefangen in Dystopien, einem alles lähmenden Zukunftspessimismus oder hemmenden Sicherheitsdenken und -handeln? Wie groß ist die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive auf die Zukunft? Das sind die Fragen, die Stefan Schiek bewegen und die er in sein Kunstschaffen integriert.(...)

Stefan Schiek verwendet dabei industrielle Lackfarben auf einem Aluminiumträger. Die Werke wirken glatt, sauber, geradezu maschinell erstellt, jedoch ist der Malprozess mit einer großen körperlichen Anstrengung verbunden. Unzählige Lackschichten entwickeln durch häufiges auftragen und abschleifen nicht nur eine für Lackfarbe unübliche Tiefe und Transparenz sondern durch Untermalungen auch eine reliefähnliche, hochglänzende Oberfläche. In der aktuellen Ausstellung geht Schiek einen großen Entwicklungsschritt weiter und zeigt neben Malerei auch Zeichnungen, Wandobjekte und Bronzefiguren.