WEIMAR: Öffnungszeiten

seit 2016 befindet sich EIGENHEIM Weimar im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Offen: Do. – Sa. von 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung

BERLIN: Öffnungszeiten

EIGENHEIM Berlin / Kantstraße 28 in 10623 Berlin-Charlottenburg Offen: Di. – Sa. von 14 - 19 Uhr und gern nach Vereinbarung

Eigenheim Weimar


23.10. – 21.11.2020
BÖSE IN MIR/DIR – Gokçen Dilek Acay

04.12.2020 – 18.01.2021
MALEREI, ZEICHNUNG UND OBJEKT – MichaL Schmidt

 

Gökçen Dilek Acay - Böse in Mir/Dir


Vernissage 23.10.2020 um 19 Uhr / Dauer 24.10. – 21.11.2020 / Ort EIGENHEIM Weimar, Asbachstraße 1 (Gärtnerhaus im Weimarhallenpark), 99423 Weimar / Rahmenprogramm 23.10. um 19:30h – Konzert mit Ayşe Kurultay (Gitarre), Josephine Prkno (Trompete), Stephen Nolan (Gitarre) und Gökçen Dilek Acay (Violine) / 30.10. ab 19:30h – Stickabend / 06.11. ab 14h bis 22h – Fotogram Workshop / 19.11. um 20.00h – Jam Session Music Abend

Gökçen Dilek Acay diskutiert in ihrer Arbeit Konzepte der Unterdrückung, Macht und den zerstörerischen Aspekten des Menschen. Acay verwendet verschiedene Symbole um den Kontrast und den gegenseitigen Einfluss zwischen dem tierischen im Menschen und dem menschlichen im Tier zu zeigen. Macht ist ein Spiegelbild der modernen Gesellschaft und der politischen Struktur des Rohen und Instinktiven. Der moderne Mensch besteht nach Acay aus Widersprüchen. In ihrer Arbeit versuche sie, diese Wildheit und die Gewalt gegen weniger begünstigte Wesen sowie gegen den objektivierten und missbrauchten Körper herauszuarbeiten und darzustellen. Nach Acay sucht der Mensch ständig ein ideales Bild von sich selbst. Grundlegender Aspekt ihrer Arbeit ist die Suche nach einem idealen Menschenbild auf einer transkulturellen Ebene. Aus dieser Grundidee heraus entstehen die erweiterten Kontexte ihres vielseitigen Schaffens.

Gökçen Dilek Acay arbeitet in unterschiedlichsten Medien. Mal mit Textilien und Stickerei, mal in Form umfangreicher mehrkanal Videoinstallationen, 3D Druck oder Ton, Fotografie und Sound, Installation und Objekt. Dabei stellt die Künstlerin eine Verbindung zwischen Realität und Imagination her, indem sie Objekte, Bilder, verschiedenste Materialien bis hin zu Elementen aus dem Bereich des Theaters, Tanzes oder Kinematografischen, transformiert, neu zusammensetzt und so den Gegenstand seiner ursprünglichen Funktionalität beraubt. Durch die dadurch entstehende Verformung und paradoxe Konstruktion schafft Acay fiktive Bilder mit alternativer Bedeutung, möchte unsere Realität aufbrechen und die Absurdität um uns herum aufzeigen.

Herausragend dabei ist die inhaltliche Stringenz, welche sich in einer politischen Kultur und Haltung verorten lässt. Bei genauerer Betrachtung einzelner Werke werden Stellungsnahmen gegenüber dem globalpolitischen Geschehen deutig. Sei es ein auf Handzeichen beruhendes Alphabet, mitsamt Manifest und Video, für einen stillen Protest während der Unruhen im Gezipark in Istanbul, oder die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft hinterfragende Performances wie Barking Dog oder forms of protest.

Gökçen Dilek Acay und EIGENHEIM Weimar/Berlin arbeiten seit 2015 regelmäsig in verschiedenen Ausstellungen und Projekten zusammen. Im Jahr 2020 erscheint bei EIGENHEIM Weimar/Berlin eine Fotoedition mit Motiven, welche während Acays aufenthalt beim Taipai Artist Village Residency entstanden sind. Diese sind inspiriert durch die Philosophie und Theatralik des japanischen Butohtanz. Die Edition ist in einer Auflage von 10 + 1AP mit 15 Motiven in einer leinengebundenen Editionsbox im Format A3 erschienen. Die Edition kann auf der Webseite der Galerie eingesehen werden.

 

weitere Ausstellungen - der Künstler der Galerie


ENRICO FREITAG und BENEDIKT BRAUN
05.09. – 05.12.2020 – Überland – 100 JAHRE KUNST IN THÜRINGEN
Künstler ab 2000 / Totenhofkirche, Sandgasse, Schmalkalden
geöffnet: Mi-So 10-17 Uhr
 
BENEDIKT BRAUN
22.10. – 01.11.2020 Pochen Biennale 
www.pochen.eu

 

Eigenheim Berlin


07.11. – 19.12.2020
AND WHAT IF I DON´T – Frederik Foert in Solo

07.11. – 19.12.2020
FINE SELECTION – Gruppenausstellung mit Künstern und Gästen der Galerie

 

and what if i don´t - Frederik Foert in Solo


Vernissage
Sa. den 07.11.2020 von 14 – 21 Uhr / Dauer 08.11. – 19.12.2020 / Ort EIGENHEIM Berlin, Kantstraße 28 in 10623 Berlin / Öffnungszeiten Di. – Sa. 14 – 19 Uhr / WICHTIG Aufgrund der Coronabestimmungen bitten wir Sie sich vor einem Besuch in der Galerie unter diesem LINK anzumelden, anderweitig müssen Sie mit einer kurzen Wartezeit rechnen. Vielen Dank.

In der Ausstellung and what if I don´t zeigt Frederik Foert neue Fotografien, Installationen, Collagen, Filme und Objekte. Ganz in Foertscher Manier entwickelt er dabei, aufbauend auf Zitaten der Kunst- und Kulturgeschichte, ganz eigene hintergründige und humorvolle Bezüge, welche zum Sinnieren und Nachdenken anregen. Der Titel and what if I don´t ist dabei einer offenen Erzählung ähnlich und geht auf die rätselhaften und versteckten Botschaften Foerts ein. Denn oft macht er es uns nicht einfach, oft verweigert er uns den eindeutigen und eindimensionalen Zugang und bringt damit unsere Fantasie in Schwung. In seinen kinetischen Konstruktionen löst er die genutzten Gegenstände aus ihren alltäglichen Ordnungs- und Funktionszusammenhängen heraus und bringt sie in neue Verhältnisse, in seinen aus Readymades zusammengestellten Objekten fördert er sowohl individuelle Bezüge als auch kollektive Erinnerungen zutage, seine Fotografien zeigen kuriose Alltagszustände und die Collagen verweisen auf die Hoch- und Popkultur – der Einfallsreichtum und Erfindergeist von Frederik Foert entwickelt beim Betrachter ein großes narratives Potenzial da er Raum für ganz individuelle Lesbarkeit lässt. Foerts Kunst wird auf diese Weise zu einem lustvoll spielerischen Spaziergang durch das eigene Ich.

 

fine selection - Malerei, Zeichnung, Fotografie, Druckgrafik, Objekt und Installation von Künstlern des Hauses und Gästen


Vernissage
Sa. den 07.11.2020 von 14 – 21 Uhr / Dauer 08.11. – 19.12.2020 / Ort EIGENHEIM Berlin (Salon), Kantstraße 28 in 10623 Berlin / Öffnungszeiten Di. – Sa. 14 – 19 Uhr / beteiligte Künstler_innen Göçen Dilek Acay / Uli Aigner / Benedikt Braun / Anna Bittersohl / Konstantin Bayer / Enrico Freitag / Adam Noack / Lars Wild / Martin Mohr / Caucasso Lee Jun / Gabriele Stötzer / Wang Yuhong / Rao Fu / Frederik Foert / Julia Scorna / Moritz Wehrmann / WICHTIG Aufgrund der Coronabestimmungen bitten wir Sie sich vor einem Besuch in der Galerie unter diesem LINK anzumelden, anderweitig müssen Sie mit einer kurzen Wartezeit rechnen. Vielen Dank.

Die zurückliegenden Monate waren ungewöhnlich und dennoch haben wir in diesem Jahr 18 Ausstellungen mit häufig umfangreichen Rahmenprogramm unter Teilnahme von über 70 Künstlern realisiert. Deswegen haben wir Ihnen rückblickend auf das Jahr 2020 für den Salon von EIGENHEIM Berlin eine Ausstellung mit ganz besonderen Arbeiten zusammengestellt. Eine umfangreiche Schau klein bis mittelformatiger Arbeiten lädt zum stöbern und entdecken ein, präsentiert unserem Berliner Publikum neben neuen Arbeiten unserer Hauskünstler auch Neuzugänge und neue Bekanntschaften der Galerie. – feinste Kohlezeichnungen von Enrico Freitag, neue Fotografien von Caucasso Lee Jun, virtuose Malerei von Adam Noack oder ausgesuchte Porzellangefäße aus der Reihe zu Bauhaus 100 von Uli Aigner. Fotografien von Gabriele Stötzer zeigen eine Selbstinszenierung von Cornelia Schleime, die Malerei von Lars Wild zeigt mystisch verklärte Fantasielandschaften, und die Stickereien auf selbstgenähten Fahnen von Göçen Dilek Acay sind auf eine ganz eigene Art und Weise subtil politisch. Auch die Ausstellung von Wang Yuhong reflektieren wir und zeigen Auszüge aus Ihrer diesjährigen Ausstellung Seven Stars, oder zeigen bisher nicht präsentierte Arbeiten von Anna Bittersohl, Rao Fu, Benedikt Braun und Konstantin Bayer.

Kommen Sie in den Salon von EIGENHEIM Berlin, lassen Sie sich inspirieren, machen Sie sich eine Freude und unterstützen Sie die Künstler und Galerie in diesen schwierigen Zeiten.

Aufgrund der Coronabedingten Reisebeschränkungen haben wir Ihnen auf unserer Webseite, www.galerie-eigenheim.de, die Arbeiten aus der Ausstellung fine selection in einer umfangreichen Liste zusammengestellt. Natürlich aber sind wir zu unseren Öffnungszeiten, soweit dies unter den immer neuen Einschränkungen möglich, für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch in der Kantstraße 28 in Berlin Charlottenburg.