Tom Ackermann

Malerei

  • o.T.
    Malerei 2016
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    Malerei 2017
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    Malerei 2017
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    Malerei 2017
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    Malerei 2017
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    Malerei 2017

Objekt

  • o.T.
    Objekt 2019
  • aus der Serie „Lazy Liquids"
    Objekt 2018

Biografie

1984 in Gera geboren / 2005 – 2011 Studium Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar / 2011Abschluß als Diplom-Künstler, lebt & arbeitet in Leipzig

Die künstlerische Arbeit des in Leipzig lebenden Künstlers Tom Ackermann beschäftigt sich auf vielfältige Art und Weise mit Beziehung Zwischen Realität, Fiktion und Wahrnehmung dessen was man gemeinhin ein „Bild“ nennt. In seiner künstlerischen Praxis arbeitet er immer wieder an der Grenze zwischen Bild Objekt und Raum . Dabei spielen oft Phänomene der Umgebung als Ausganspunkt eine Rolle. Diese werden dann durch Strategien von Wiederholung, Überschneidung und Aneinanderreihung in ein Bildzustand überführt.

So in den Entropie Bildern beispielweise. Arbeiten bei denen er bemalte Papierstreifen färbt, reißt und dann in vagen Ordnungssystemen auf die Leinwand klebt, nähert er sich den Bezugssystem Malerei auf verschiedenen Ebenen. Die biografische Erfahrung als Plakatierer kurz, nach der Studienzeit importiert er als ästhetisches Erfahrungen des Urbanen Kontextes und transportiert die konventionelle Technik des Aufklebens in das Medium Malerei. Die Konventionelle Rolle des Malers sowie seine tradierten Methoden werden hier bewusst durch die sozial als „niedere“ Codierte Mittel der Tätigkeit eines im Urban Stadtkontextes arbeitenden Plakateklebers ersetzt. Der Schöpfungsprozess des Bildes wird durch die Verlaufsgeometrie ,Format und die gleichbleibende Größe verwendeter Bildeinzelteile sowie das konsequent additive Vorgehen des Klebens auf einfachste für den Betrachter nachvollziehbar bleibende Tätigkeiten reduziert. Die Potenziale von Monotonie und Aufreihung ,Versinken im gegeneinander im Sinne einer Überlagerung des Einzelnen mit der Absicht des Ganzen als Wiederholungprinzip einer Imitation. Denn Die Imitation einer abstrakteren Ordnung spiegelt sich hier latent wieder im Kontrast zu der rein Selektiven übertragenden Kraft mit der beispielsweise der Affichismus arbeitete ,um die Grenzen des Bildes zu erweitern. Heute im Zeitalter des „Shabby chics ,des Mainstream Wabi Sabi, dem Nachhaltigkeitsästhetiken in denen die Konsumgesellschaft zu Zwecken der effizienten Kommodifizierung ihrer Oberflächen dazu neigt zwingende, bisweilen klischeeartige ästhetische Reaktivierungsformeln für die Oberflächen Ihrer teils vordefinierten Umgebungen zu finden, drängt sich eine Thematisierung dieses Aspektes der Übertragung und Umwertung von Oberflächenwahrnehmung auf. Die Frage könnte lauten: Hängen Fortschritt ,Revitalisierung der Narration von Fortschritt und Abweichung von innerer und äußerer Ordnung als wirkende gesellschaftliche Kräfte irgendwie miteinander zusammen?

Sammlungen

Archiv der Moderne
Thüringer Staatskanzlei

Kataloge

  1. 10 JAHRE Galerie EIGENHEIM
    Die Jubiläumspublikation

  2. EIGENHEIM 2012
    Künstlerverzeichnis

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