Verena Vogler - Digital Tectonics

Ausstellungsintermezzo in den Schaufenstern der Galerie Eigenheim vom 10.06. - bis zum 16.06.2008

Verena Vogler zeigt vier ihrer unlängst am IAAC (Institut of Advanced Architecture Catalunya, Barcelona) entstandenen Projekte. [if !supportEmptyParas][endif] Robusta °2 /Strange Attractors /Parametric Hat / Dome Project Der Titel „Digital Tectonics“ scheint widersprüchlich in sich selbst. Wie kann das Digitale Tektonisch sein oder das Tektonische Digital? Viele würden behaupten, dass das Digitale zu einer völligen immateriellen Welt bestehend aus computergenerierten Algorithmen und das Tektonische als völliger Kontrast dazu sich auf die materielle Welt der Konstruktion bezieht. Aber was kann das in dieser Kombination bedeuten? [if !supportEmptyParas][endif] Der Titel bezieht sich hierbei auf ein neues Denkparadigma in der Architekturkultur. Computer erlauben uns heute immer fortschrittlicher 3D zu modellieren. Das, was hierbei als „Material“ bezeichnet wird und somit auf den Begriff der Tektonik anspielt, wird als der kleinste Bestandteil- die Architekturkomponente- gesehen, aus welchem Modelle generiert werden können. Diese Modelle können komplexe strukturelle Systeme sein. Im Bereich der Digitalen Architektur besteht heute ein großes Interesse die strukturelle Logik von (Gebäude)- Hüllen zu erfassen und diese herzustellen. Oft orientiert man sich an Systemen in der Natur und versucht deren Logik im Bereich von Design und Architektur anzuwenden. [if !supportEmptyParas][endif] „In meinen Arbeiten möchte ich einige Beispiele und Anregungen zum Digitalen Entwerfen aufzeigen. Ich verstehe Digital Tectonics als Werkzeug und nicht als die absolute Wahrheit eines Algorithmus. Zum einen sind meine Modelle parametrisch entworfen worden. Das bedeutet, dass ein einziges digitales Modell durch die Veränderung der designten Parameter an den Benutzer oder bestimmte Umweltbedingungen angepasst werden kann. Zum anderen habe ich die Möglichkeit genutzt Formen über einen mathematischen Algorithmus zu beschreiben und diese als Anhaltpunkt für eine Weiterentwicklung zu benutzen. Siehe Strange Atrractors. Somit sind reale komplexe Objekte sowie Oberflächen entstanden.“ [if !supportEmptyParas][endif] Verena Vogler http://www.iaacblog.com/verenavogler/ verena.vogler@iaac.net (alle Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Studenten des IAAC u.a. Diego Camargo, Eduardo Mayoral, Agata Kycia, Monika S., Dorota Kabala & der Digital Tectonics Studio Class 2008) Posted in Architektur, Uniprojekte | No Comments » [if !supportEmptyParas][endif]Robusta °2 /Strange Attractors /Parametric Hat / Dome Project Der Titel „Digital Tectonics“ scheint widersprüchlich in sich selbst. Wie kann das Digitale Tektonisch sein oder das Tektonische Digital? Viele würden behaupten, dass das Digitale zu einer völligen immateriellen Welt bestehend aus computergenerierten Algorithmen und das Tektonische als völliger Kontrast dazu sich auf die materielle Welt der Konstruktion bezieht.Aber was kann das in dieser Kombination bedeuten?[if !supportEmptyParas][endif]Der Titel bezieht sich hierbei auf ein neues Denkparadigma in der Architekturkultur. Computer erlauben uns heute immer fortschrittlicher 3D zu modellieren.Das, was hierbei als „Material“ bezeichnet wird und somit auf den Begriff der Tektonik anspielt, wird als der kleinste Bestandteil- die Architekturkomponente- gesehen, aus welchem Modelle generiert werden können. Diese Modelle können komplexe strukturelle Systeme sein.Im Bereich der Digitalen Architektur besteht heute ein großes Interesse die strukturelle Logik von (Gebäude)- Hüllen zu erfassen und diese herzustellen. Oft orientiert man sich an Systemen in der Natur und versucht deren Logik im Bereich von Design und Architektur anzuwenden.[if !supportEmptyParas][endif]„In meinen Arbeiten möchte ich einige Beispiele und Anregungen zum Digitalen Entwerfen aufzeigen. Ich verstehe Digital Tectonics als Werkzeug und nicht als die absolute Wahrheit eines Algorithmus. Zum einen sind meine Modelle parametrisch entworfen worden. Das bedeutet, dass ein einziges digitales Modell durch die Veränderung der designten Parameter an den Benutzer oder bestimmte Umweltbedingungen angepasst werden kann. Zum anderen habe ich die Möglichkeit genutzt Formen über einen mathematischen Algorithmus zu beschreiben und diese als Anhaltpunkt für eine Weiterentwicklung zu benutzen. Siehe Strange Atrractors. Somit sind reale komplexe Objekte sowie Oberflächen entstanden.