WEIMAR: Gülle, Glyphosat und Zorn – eine kleine Betrachtung zum Anthropozän

eine Gruppenausstellung der Galerie Eigenheim Weimar mit umfangreichen Rahmenprogramm Eröffnung: 02.06. um 19 Uhr / Dauer: 02.06. – 07.07.2018

Katalogveröffentlichung - 10 Jahre Galerie Eigenheim

Es ist geschafft! Eine umfangreiche Publikation zum Jubiläum (400 S. farbig, A4, Aufl.75, 45€) Bestellungen werden unter team@galerie-eigenheim.de angenommen.

BERLIN: Sonderpräsentation zum Gallery Weekend Berlin

Eröffnung am 25.04.2018 um 19 Uhr / Dauer 25.04. – 29.04.2018 / Linienstrasse 130 mit Arbeiten von Nina Röder, Ulrike Theusner, Enrico Freitag und Konstantin Bayer

WEIMAR: Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN Das Eröffnungsdatum der neuen Räume wird in kürze bekanntgegeben. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Galerie Eigenheim Weimar


02.06. – 07.07.2018
GÜLLE, GLYPHOSAT UND ZORN – eine kleine Betrachtung zum Anthropozän
Eine Ausstellung der Galerie Eigenheim Weimar mit Rahmenprogramm

12.07. – 27.07.2018
DER MEDIENKUNSTPREIS – eine Auswahl der besten Projekte des Studiengangs Medienkunst / Mediengestalltung der Bauhaus-Universität Weimar

 

Gülle, Glyphosat und Zorn - eine kleine Betrachtung zum Anthropozän


Eröffnung 02.06.2018 um 16 Uhr (Museumsnacht Weimar)
Dauer 02.06. – 07.07.2018
Ort
Galerie Eigenheim Weimar (im Gärtnerhaus des Weimarhallenpark, Asbachstr. 1, 99423 Weimar)

beteiligte Künstler Enrico Freitag / Claudius Schulze / Julia Scorna / Stefan Schiek / Benedikt Braun / Konstantin Bayer / Philipp Kummer / Werner Schubert Deister / Dirk C. Fleck / Adam Noack / MaxDesign

Programm 02.06.2018 20 Uhr – Lötfett (Punk) Live zur Eröffnung / 17.06. & 01.07.2018 18 Uhr – Konstantin Bayer,  Temporäre Interventionen im Weimarhallenpark / 01.07.2018 16 Uhr – Dirk C. Fleck, Die Ökodiktatur, Lesung

Schon klar, wir wissen bescheid über Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben, jedoch sind wir an einem Punkt angekommen, an dem die Eingriffe des Menschen in die Natur eine erdgeschichtliche Dimension erreicht haben. Das als Anthropozän seit ein paar Jahren kontrovers diskutierte Zeitalter bedeutet, behalten die Fürsprecher Recht, eine Umwälzung, wie sie der Mensch noch nicht erlebt hat. Eine Umwälzung, die nicht nur das Verhältnis zur Natur betrifft, sondern damit untrennbar verbunden auch all die Gewissheiten und Koordinaten ins Kippen bringen würde, in denen wir unser Weltbild und unser Denken eingerichtet haben. Das Anthropozän ist also keine rein naturwissenschaftliche Angelegenheit. Es betrifft alle Aspekte der menschlichen Kultur, von Ethik und Politik bis hin zu Religion und Kunst.

Jedoch sollte über die Betrachtung der Umweltzerstörung, als Wirkung, hinaus nach der Ursache gefragt werden. Dabei ist der westlich geprägte Blick ein sehr verzerrter - wird hier in den Grundzügen doch ein Leben gelebt, welches als unbekümmert und ausbeuterisch bezeichnet werden kann. Es sollte also nicht nur die Auswirkung, sondern darüber hinaus die Frage nach der Haltung, welche der Mensch dazu einnimmt diskutiert werden. Wie re-sensibilisiert sich der Mensch für die Zusammenhänge der Welt in der er lebt? Wie verbindet er das, was er tut mit dem, was er weiß?

Aus einem Gespräch zwischen Sahra Wagenknecht* und Harald Schmidt** ist dieser Zusammenhang passender Weise verknappt dargestellt. Was spricht gegen den Kapitalismus? – Gegenfrage: Was spricht für den Kapitalismus? Antwort: Mein Lebenstil! Worin besteht also das Dilemma? Das Dilemma ist aus dieser Perspektive betrachtet nicht nur das Plastik in den Weltmeeren oder der menschengemachte Anstieg des CO2 Gehaltes in der Atmosphäre, nein das Dilemma ist der Umstand das wir nicht wissen wie wir damit umzugehen haben. In diesem Bezug zeigt die Ausstellung nicht nur Werke, welche sich mit der Umweltthematik auseinandersetzen sondern auch Werke, welche das System in seiner Funktionsweise aufzeigen.

weitere Ausführungen zu den gezeigten Arbeiten und Informationen zu den Künstlern ...

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10 Jahre Galerie Eigenheim - Katalogveröffentlichung


Es ist geschafft!
Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, je 45 ) erstellt, welcher nun bestellt werden kann. Schwelgen Sie in 10 Jahren Galeriegeschichte, verfolgen Sie die zahlreichen Ausstellungen zurück, betrachten Sie bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente und reflektieve Texte der Macher und Freunde.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken.

 

Galerie Eigenheim Berlin


25.04. – 29.04.2018
SONDERPRÄSENTATION zum Gallery Weekend Berlin mit Nina Röder, Ulrike Theusner, Enrico Freitag, Konstantin Bayer

Eigenheim Berlin zieht in neue Räume – bleiben Sie gespannt und auf dem Laufenden – eine Einladung erfolgt in Kürze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch an der neuen Adresse.

 

Sonderpräsentation zum Gallery Weekend


Eröffnung 25.04.2018 um 19 Uhr

Dauer 25.04. – 29.04.2018
Künstler Nina Röder, Ulrike Theusner, Enrico Freitag und Konstantin Bayer
Ort Linienstrasse 130 (Vorderhaus)

Auch in diesem Jahr zeigt EIGENHEIM BERLIN zum Gallery Weekend Berlin eine Sonderpräsentation in temporären Räumlichkeiten in der Linienstrasse 130.
Gezeigt werden Druckgrafik und Malerei von Ulrike Theusner, Fotografie von Nina Röder, Installation und Objekt von Konstantin Bayer sowie Malerei und Zeichnung von Enrico Freitag. Herzlich laden wir, zur Eröffnung am Mittwoch, den 25.04.2018 ab 19 Uhr, der Performance If I Had Talent von Elisa Jule Braun am Samstag, den 28.04.2018 ab 18 Uhr oder zu den täglichen Öffnungszeiten zwischen 12 und 19 Uhr sowie nach Vereinbarung, ein.

In dieser Ausstellung stellen wir Ihnen neben Werken unserer Hauskünstler Enrico Freitag und Konstantin Bayer Arbeiten der zwei Künstlerinnen Nina Röder und Ulrike Theusner vor. Zwei interessante Künstlerinnen mit denen Eigenheim Weimar/Berlin schon viele Ausstellungsprojekte realisierte. Nach der gemeinsamen Studienzeit an der Bauhaus-Universität Weimar sind die vier Künstler ganz eigene Wege gegangen, haben sich jedoch nie aus den Augen verloren und finden in dieser Ausstellung einen nächsten Schnittpunkt. Irgendwie typisch Weimar, typisch EIGENHEIM!

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Weitere Ausstellungen und Aktionen der Künstler der Galerie


11.04. – 13.06.2018

Konstantin Bayer und Frederik Foert im Dialog
Studio im Hochhaus, Zingster Strasse 25, 13051 Berlin / Eröffnung am 10.04.2018 um 18 Uhr

20.04. – 27.06.2018
Enrico Freitag beim zweiten Weissenseer Kabinett
Galerie Brotfabrik Berlin,
Caligariplatz 1, 13086 Berlin-Weißensee, Berlin

30.06. – 30.09.2018
Enrico Freitag, Benedikt Braun und Konstantin Bayer in der Städtische Galerie ADA
(Kunstverein Meinigen), Bernhardstraße 3, 98617 Meiningen / Eröffnung am 30.06.2018 um 18 Uhr

23.9. – 21.10.2018
ZOOM! Junge Kunst aus Thüringen – im Mannheimer Kunstverein mit Paul Ruben Mundthal, Ulrike Theusner, Enrico Freitag, Stefan Schiek, Benedikt Braun, Nora Klein, Adam Noack, Marc Jung und Konstantin Bayer / Eröffnung: Sonntag, 23. September um 17:00 Uhr / MANNHEIMER KUNSTVEREIN, Augustaanlage 58, 68165 Mannheim