BERLIN: EGO vs. ECO – eine Gegenüberstellung

Die 2. Ausstellung von EIGENHEIM Berlin als offizielles Schaufenster der Bauhaus-Universität zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus Eröffnung 04.05.2019 um 19 Uhr / Dauer 04.05. – 22.06.2019

WEIMAR: Kultursymposium Weimar 2019

I think I saw her blink – Julia Steinigeweg / Datafiction – Marco Buetikofer und Lotte Meret Effinger Eröffnung: 13.06.2019 um 19 Uhr / Dauer: 13.06. – 30.06.2019

BERLIN: Julia Scorna - Fotografie und Installation

Eröffnung 31.05.2019 um 19 Uhr / Dauer 31.05. – 22.06.2019

WEIMAR: Öffnungszeiten

seit 2016 befindet sich EIGENHEIM Weimar im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Offen: Do. – Sa. von 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung

BERLIN: Öffnungszeiten

EIGENHEIM Berlin / Kantstraße 28 in 10623 Berlin-Charlottenburg Offen: Di. – Sa. von 12 - 19 Uhr und gern nach Vereinbarung

Eigenheim Weimar


18.06. – 29.06.2019
KULTURSYMPOSIUM WEIMAR –
Lotte Effinger und Julia Steinigeweg

12.07. – 28.07.2019
DER MEDIENKUNSTPREIS der Bauhaus-Universität Weimar

 

Kultursymposium Weimar 2019 - Julia Steinigeweg / Marco Buetikofer und Lotte Meret Effinger


I THINK I SAW HER BLINK – Julia Steinigeweg / DATAFICTION – Marco Buetikofer und Lotte Meret Effinger / Eröffnung 18. Juni, 19 Uhr, Galerie Eigenheim Weimar (in deutscher Sprache) / Führung und Lesung 20. Juni, 16.15 Uhr, Galerie Eigenheim Weimar (in englischer Sprache) / beide Veranstaltungen in Anwesenheit der Künstler/-innen

EIGENHEIM Weimar freut sich auch 2019, im Rahmen des Kultursymposiums Weimar ein Partner des Goethe-Instituts zu sein. Unter dem Titel „Die Route wird neu berechnet“ veranstaltet das Goethe-Institut vom 19. bis 21. Juni 2019 das zweite internationale Kultursymposium in Weimar. Mehr als 300 Gäste aus aller Welt kommen nach Weimar, um sich über die großen Umbrüche unserer Epoche auszutauschen. Die Route wird neu berechnet – und das global. Mit einer rasanten technologischen Entwicklung, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und viele neue Fragen aufwirft, geht ein grundlegender Wandel in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur einher. Gleichzeitig scheint weltweit der Wunsch nach überschaubaren Verhältnissen zuzunehmen. Einfache Antworten auf eine zunehmend komplexe Welt stehen, nicht nur auf politischem Gebiet, hoch im Kurs.

Die Ausstellung bei EIGENHEIM Weimar geht zeitlich über das Kultursymposium hinaus und kann bis 30.06.2019 besichtigt werden.

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11 - 100 – Der Medienkunstpreis 2019


Die besten Abschlussarbeiten der Medienkunst/Mediengestaltung der Bauhaus-Universität Weimar 2019

Eröffnung
12.07.2019 um 14 Uhr / Preisverleihung 13.07.2019 um 14 Uhr / Dauer 12.07. – 28.07.2019 / Ort EIGENHEIM Weimar

11 - 100: Hinter dieser Zahlenkombination verbirgt sich ein doppelter Grund zum Feiern: Zum einen das 11-jährige Bestehen des Medienkunstpreises in Weimar, zum anderen das 100-jährige Bauhaus-Jubiläum. 2019 stützt sich die Ausstellung zum Medienkunstpreis auf die beiden Zahlen, die an einen Binärcode erinnern.

Der Medienkunstpreis wird jährlich vom Studiengang Medienkunst und -gestaltung ausgelobt. Alle Lehrstühle des Studiengangs reichen herausragende Abschlussarbeiten der vergangenen zwei Semester ein, die anschließend in Zusammenarbeit mit Studierenden zu einer Ausstellung zusammengestellt werden. Eine hochkarätige Jury lobt dann die Preise aus.

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EIGENHEIM 2019 - Der neue Künstlerkatalog / ab 18.05.2019 erhältlich


20 Künstler / 204 farbige Seiten / Softcover 21x21cm / 1.Aufl. 100 Stück / 25 €

Es ist der dritte Katalog seiner Art; EIGENHEIM Weimar/Berlin zieht Bilanz und bringt Künstler in einer neuen Publikation zusammen, welche exklusiv vertreten werden und solche mit denen Sie intensiv zusammenarbeitet. Dabei wurde das Portfolio durch neue Künstler wie Anna Bittersohl, Marc Jung oder Frederik Foert ergänzt und durch Gastkünstler wie Nina Röder, Gabriele Stötzer oder Ulrike Theusner erweitert. Neue Arbeiten der Hauskünstler werden gezeigt und die in den letzten Jahren neu bezogenen Räume in Weimar wie Berlin vorgestellt. Julia Scorna, zeigt sich dabei, als Leiterin des Journals of Culture und Grafikerin des Kataloges, verantwortlich für einen sensiblen Umgang mit der Zusammenstellung der Werke. Zur Langen Nacht der Museen am 18.05.2019 stellen wir den Katalog vor. Bestellungen nehmen wir jedoch schon jetzt unter team@galerie-eigenheim entgegen.

 

Eigenheim Berlin


04.05. – 22.06.2019
ECO vs. EGO – eine Gegenüberstellung

31.05. – 22.06.2019
Fotografie und Installation – Julia Scorna in Solo

 

EGO vs. ECO - eine Gegenüberstellung


Die zweite Ausstellung von EIGENHEIM Berlin als offizielles Schaufenster der Bauhaus-Universität Weimar zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus.

Dauer 04.05. – 22.06.2019 / Ort EIGENHEIM Berlin, Kantstraße 28, 10623 Berlin Charlottenburg / Künstler_innen Gökçen Dilek Acay, Christoph Blankenburg, Benedikt Braun, Fanny Josefine Dehnkamp, The Data Driven Objects Project, Francis Kamprath, Kaspar Elias Kimmel, Barbara Nemitz, Nina Röder, Stefan Schiek, Theresa Schubert, Julia Scorna, José Taborda, Moritz Wehrmann  / Rahmenprogramm 10. - 11.5.2019 Liveübertragung von Programmpunkten des Symposiums der Professur für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung Postwachstumstadt – Perspektiven des sozial-ökologischen Wandels der Stadtgesellschaft / 07.06.2019 um 19 Uhr Francis Kamprath - Der Meistergedanke. - eine Lecture Performance zur Rolle der Mazdaznan-Lehre in den ersten Jahren des Bauhauses / 13.06.2019 um 19 Uhr Theresa Schubert - milieu #04, Performance / 22.06.2019 um 19 Uhr Christoph Blankenburg – Lecture Performance Rennsteig Flimmern 2 und Musik zur Finissage der Ausstellung (weitere Informationen zum Rahmenprogramm unter weiterlesen)

Das Ich unterliegt einer Vielzahl von Konzepten und Vorstellungen – sei es in der modernen Philosophie, in der analytischen Psychologie oder in der Soziologie. All diesen Blickwinkeln liegt jedoch die immer gleiche Erkenntnis zugrunde: Das Ich oder Ego kann nur in Bezug auf seine Umwelt betrachtet werden. Dem Ego gegenüber gestellt wird in dieser Ausstellung Eco. Ein Begriff, welcher die Beziehungen von Lebewesen zu ihrer Umwelt beschreibt. Ego vs. Eco untersucht also das Wechselspiel zwischen Mensch und Umwelt.
Klimawandel, Umweltzerstörung und Artensterben? Daran kann ich allein doch nichts ändern! Ein oft herangezogenes Argument, das überdacht werden muss. Denn der Einzelne steht in der Verantwortung gegenüber globalen ökologischen und sozialen Zusammenhängen. Ego vs. Eco ist dabei vor allem in der Netzwelt zu einer Formel avanciert, welche die Ich-Bezogenheit des Menschen gegenüber der Umwelt beschreibt. Wie sensibilisieren wir also den einzelnen Menschen für die Zusammenhänge der Welt? Welche Auswirkungen hat der Mensch auf unser Ökosystem heute? Welche Verantwortung obliegt dem Einzelnen? Wie verbindet er das, was er tut, mit dem, was er weiß? Am Ende steht die Frage: In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?

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Julia Scorna - Fotografie und Installation


Eröffnung 31.05.2019, 19 Uhr / Dauer 31.05. – 22.06.2019 / Ort EIGENHEIM Berlin (Salon), Kantstraße 28, 10623 Berlin Charlottenburg

Julia Scorna behandelt in ihren Fotografien, Objekten und Installationen auf sinnlich, poetische Weise das Sein und das Verhalten des Menschen gegenüber der Natur. Energiekreisläufe, Fragen der Nachhaltigkeit behandelt Scorna, genauso wie Fragen nach dem Glauben im digitalen Zeitalter; eingebettet zwischen Fortschritt und der ewigen Suche nach Sinnhaftigkeit der Existenz.

Ihre Fotografien entstehen während ihrer vielen Reisen, auf welchen die analoge Mittelformat Kamera ihr ständiger Begleiter ist. Aufgrund der Wahl eines Filmmaterials mit hoher Lichtempfindlichkeit, der oft großformatigen Abzüge sowie dem Spiel mit der von der Tageszeit abhängigen, natürlichen Lichtsituation, entsteht eine oft malerische Ästhetik, welche durchaus Bezüge zur romantischen Malerei des 19 Jh. erkennen lässt. Die Bilder zeigen Bergansichten, welche vom Menschen gezeichnet sind, oder Landschaften, in denen fremdartig wirkende Zeugnisse menschlicher Existenz, wie Zementwerke oder Windräder eingebettet sind; in Marocco fotografierte Scorna Palmen, welche eigentlich Sendemasten sind, oder zeigt in einer anderen Serie unterirdische Grünanlagen in der Pariser Metro. In den letzten Jahren entstandene Fotografien haben dabei eines oft gemeinsam – die Abwesenheit des Menschen. Auf diese Weise entwickelt Scorna ein fast dystopisches Zukunftszenario, in welchem der Mensch gegenüber der Natur nur noch einer Fußnote zu gleichen scheint.

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