BERLIN: Unfold – Stefan Schiek und Rijnder Kamerbeek im Dialog

Eröffnung: 14.10.2017 um 19 Uhr / Dauer: 14.11. - 18.11.2017

WEIMAR: A Sort of Sound – Klang in der Bildenden Kunst

mit Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Anna Schimkat, Tim Helbig, Michael Barthel, Michael v. Hintzenstern u.v.m. Eröffnung: 20.10. um 19 Uhr / Dauer: 21.10. – 02.12.2017

Katalogveröffentlichung - 10 Jahre Galerie Eigenheim

Es ist geschafft! Eine umfangreiche Publikation zum Jubiläum (400 S. farbig, A4, Aufl.75, 45€) Bestellungen werden unter team@galerie-eigenheim.de angenommen.

WEIMAR – Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 18 Uhr und immer nach Vereinbarung

Galerie Eigenheim Weimar


20.10.2017 – 02.12.2017
A SORT OF SOUND – Ausstellung zum Thema Klang in der Bildenden Kunst mit Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Tim Helbig, Michael v. Hintzenstern, u.v.m.

09.12.2017 – 03.02.2018
MICHAEL SCHMIDT UND MARTIN FINK im Dialog
Malerei, Zeichnung, Objekt und Installation

 

A SORT OF SOUND - Klang in der Bildenden Kunst


Eröffnung 20.10.2017 um 19 Uhr

Dauer 21.10. – 02.12.2017 

beteiligte Künstler
Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Anna Schimkat, Tim Helbig, Michael Barthel, Michael v. Hintzenstern, Moritz Wehrmann, Gabriele Stötzer, Adam Noack, Gokcen Dilek Acay

A Sort of Sound, von Konstantin Bayer und Michael von Hintzenstern kuratiert, setzt sich mit dem Wechselspiel zwischen Bildender Kunst und Klang auseinander. Die interdisziplinäre Ausstellung umfasst Installationen und Objekte, Malerei, Zeichnung und Arbeiten aus dem Bereich neuer Medien. In Auszügen seinen folgende Arbeiten als Teil der Ausstellung genannt: Einen wichtigen Akzent setzen noch nicht öffentlich gezeigte Zeichnungen und Druckgrafiken von Werner Schubert-Deister (1921–1991), der in Friedrichroda lebte und Repressalien des DDR-Staates ausgesetzt war, bevor er 1986 in die BRD übersiedelte. Nach einem Musikstudium (Klavier/Kontrabaß) in Bad Frankenhausen und Sondershausen besuchte er die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1952 wirkte er als freischaffender Maler und Bildhauer in Friedrichroda. In seinen Werken übertrug er musikalische Strukturen in grafische Formen. Davon inspiriert spielte das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) am 13. Februar 1981 in der Erfurter Galerie im Flur sein erstes Stockhausen-Konzert.

Zwei Hand-Droschken des Komponisten, Klangkünstlers und Objektebauers Erwin Stache laden zu Rundfahrten im Weimarhallenpark ein. Bewegt man sie vor- oder rückwärts, ertönt Musik. Ein großer Tacho auf dem Gefährt zeigt an, wie „schnell“ man fährt, in welchem Tempo die Musik erklingt. An den Wegen stehen Verkehrsschilder, die das Tempo vorgeben: 109 = Maestoso, 50 = Largo, 132 = Allegro. Adam Noack stellt eine Rhythmus und Farbklang erforschende großformatige abstrakte Malerei aus und Tim Helbig zeigt Auszüge aus der feingliedrigen und technisch aufwendigen
Arbeit Quintessentials, welche der Erforschung der Theorien des kanadischen Komponisten und Klangkünstlers R. Murray Schafer unterliegt.

Ergänzt wird dies durch zwei Galeriekonzerte. So werden neben den Weimarer Klangkünstlern Irk Yste und THE! auch Anna Schimkat und Michael Barthel gastieren. Die beiden aus Leipzig stammenden Akteure führen ihre Klangperformance / Installation a vochel wo red auf, die sich mit der Tradition der Tierstimmenimitation beschäftigt. Durch den Einsatz einer Texterkennungssoftware, die Klang in Schriftsprache übersetzt, wurden dafür im Vorfeld Aufnahmen von Truthähnen, Hühnern und Möwen in Lautgedichte verwandelt. Tim Helbig und das Duo Klang-Zeichen (Daniel Hoffmann, Trompete / Flügelhorn; Michael von Hintzenstern, Harmonium) gestalten ein interaktives Programm unter Einbeziehung der Ausstellungsobjekte.
Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der 30. Tage Neuer Musik Weimar statt. Gefördert wurde die Ausstellung von der Thüringer Staatskanzlei.

 

Galerie Eigenheim Berlin


14.10. – 18.11.2017
UNFOLD – STEFAN SCHIEK und Rijnder Kamerbeek (NL) im Dialog
Malerei, Zeichnung und Soundcollage aus Deutschland und den Niederlanden

24.11. – 21.12.2017
SPECTRUM 3 – SCHNEIDEN, BOHREN, SÄGEN ... COLLAGE
Gruppenausstellung zum Jahresende

 

Unfold - Stefan Schiek und Rijnder Kamerbeek im Dialog


Eröffnung
14.10.2019 um 19 Uhr / Soundperformance von Rijnder Kamerbeek um 20 Uhr

Dauer 14.10. – 18.11.2017 


Hiermit laden wir herzlich zur Ausstellung UNFOLD – Stefan Schiek und Rjinder Kamerbeek im Dialog, in die Galerie Eigenheim Berlin ein. Die Ausstellung kann zwischen dem 14.10. und 18.11.2017 zu unseren Öffnungszeiten oder immer nach Vereinbarung in der Linienstrasse 130, 10115 Berlin besucht werden.

Stefan Schiek und Rijnder Kamerbeek sind Maler, die aus einem Fundus von gefundenem und selbstgeschaffenem Bildmaterial eine Essenz für ihre Bildwelten herausfiltern. Diese Reduktion von Informationen findet in der malerischen Herangehensweise ihre Fortführung. Ab hier gehen die beiden Künstler unterschiedliche Wege. Während Kamerbeek sich eher dem kleinen Format (Acrylfarbe auf Holztafeln, 27,5x20cm) und einer gedeckten Palette verschrieben hat, bedient sich Schiek des gesamten Glanzlack-Farbfächers und mag es gerne gross und bunt (Unfold, Glanzlack auf Aluminium, 200x300cm). Die Ausstellung bewegt sich im Spannungsfeld von gemeinsamem Ansatz und der unterschiedlichen Ausarbeitung der Werke. Kamerbeek hat in seinen 2 Jahen in Berlin mehr als 100 kleinformatige Arbeiten angefertigt, die als formgewordene Gedanken zunächst für sich alleine stehen. In Ausstellungen arrangiert und kombiniert der Künstler seine Bilder -im aus der Musik entlehnten Remix-Vefahren- stets in neuen Zusammenstellungen miteinander. Man kann seine Arbeiten daher durchaus als gedankliche Klangkollagen begreifen.

Dies kommt auch nicht von ungefähr, denn lange bevor Kamerbeek begann zu malen war er schon als Musiker aktiv (elektronische Musik) und verbindet in seinen letzten Ausstellungen zunehmend beide Felder miteinander. So wird es zur Eröffnung der Ausstellung eine sound-live-performance geben. Schiek setzt sich in seinen neuen Arbeiten mit dem Thema Raum auseinander. In der Serie Hover schweben Objekte scheinbar schwerelos in den farbenfrohen, glanzlackierten Abendhimmel. Schwarze Sechsecke erscheinen als zweidimensionale Flächen, nehmen bei längerer Betrachtung allerdings die Gestalt dreidimensionaler Würfel an. Unfold #1-3, von weißen geometrischen Formen umrahmte, bunte, vertikale Linien, lassen einen sich auffaltenden Raum entstehen und wieder verschwinden. So befinden sich nicht nur die Objekte in einer Art Schwebezustand, sondern auch der Blick des Betrachters, der sich nicht zwischen Entstehung und Auflösung eines Raumes entscheiden möchte.

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10 Jahre Galerie Eigenheim - Katalogveröffentlichung


Es ist geschafft!
Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, je 45 ) erstellt, welcher nun bestellt werden kann. Schwelgen Sie in 10 Jahren Galeriegeschichte, verfolgen Sie die zahlreichen Ausstellungen zurück, betrachten Sie bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente und reflektieve Texte der Macher und Freunde.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken.