BERLIN – Spectrum 3 / kleben, scheiden, bohren, sägen / Collage

Die große Jahresendausstellung mit 29 Künstlern zum Thema Materialcollage Eröffnung am 24.11. um 19 Uhr / Dauer 24.11. – 21.12.2017

WEIMAR: A Sort of Sound – Klang in der Bildenden Kunst

mit Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Anna Schimkat, Tim Helbig, Michael Barthel, Michael v. Hintzenstern u.v.m. Eröffnung: 20.10. um 19 Uhr / Dauer: 21.10. – 02.12.2017

Katalogveröffentlichung - 10 Jahre Galerie Eigenheim

Es ist geschafft! Eine umfangreiche Publikation zum Jubiläum (400 S. farbig, A4, Aufl.75, 45€) Bestellungen werden unter team@galerie-eigenheim.de angenommen.

WEIMAR – Die Galerie Eigenheim ist in neue Räume gezogen

Seit Juni 2016 befindet sich die Galerie Eigenheim im Gärtnerhaus des Weimarhallenparks Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Weimar

ÖFFNUNGSZEITEN

WEIMAR (Gärtnerhaus des Weimarhallenparks) Do. bis Sa. 16 – 19 Uhr und immer nach Vereinbarung BERLIN (Linienstrasse 130) Dienstag - Samstag 12 bis 18 Uhr und immer nach Vereinbarung

Galerie Eigenheim Weimar


20.10.2017 – 02.12.2017
A SORT OF SOUND – Ausstellung zum Thema Klang in der Bildenden Kunst mit Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Tim Helbig, Michael v. Hintzenstern, u.v.m.

09.12.2017 – 03.02.2018
MICHAEL SCHMIDT UND MARTIN FINK im Dialog
Malerei, Zeichnung, Objekt und Installation

 

A SORT OF SOUND - Klang in der Bildenden Kunst


Eröffnung 20.10.2017 um 19 Uhr

Dauer 21.10. – 02.12.2017 

beteiligte Künstler
Erwin Stache, Werner Schubert Deister, Anna Schimkat, Tim Helbig, Michael Barthel, Michael v. Hintzenstern, Moritz Wehrmann, Gabriele Stötzer, Adam Noack, Gokcen Dilek Acay

A Sort of Sound, von Konstantin Bayer und Michael von Hintzenstern kuratiert, setzt sich mit dem Wechselspiel zwischen Bildender Kunst und Klang auseinander. Die interdisziplinäre Ausstellung umfasst Installationen und Objekte, Malerei, Zeichnung und Arbeiten aus dem Bereich neuer Medien. In Auszügen seinen folgende Arbeiten als Teil der Ausstellung genannt: Einen wichtigen Akzent setzen noch nicht öffentlich gezeigte Zeichnungen und Druckgrafiken von Werner Schubert-Deister (1921–1991), der in Friedrichroda lebte und Repressalien des DDR-Staates ausgesetzt war, bevor er 1986 in die BRD übersiedelte. Nach einem Musikstudium (Klavier/Kontrabaß) in Bad Frankenhausen und Sondershausen besuchte er die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1952 wirkte er als freischaffender Maler und Bildhauer in Friedrichroda. In seinen Werken übertrug er musikalische Strukturen in grafische Formen. Davon inspiriert spielte das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) am 13. Februar 1981 in der Erfurter Galerie im Flur sein erstes Stockhausen-Konzert.

Zwei Hand-Droschken des Komponisten, Klangkünstlers und Objektebauers Erwin Stache laden zu Rundfahrten im Weimarhallenpark ein. Bewegt man sie vor- oder rückwärts, ertönt Musik. Ein großer Tacho auf dem Gefährt zeigt an, wie „schnell“ man fährt, in welchem Tempo die Musik erklingt. An den Wegen stehen Verkehrsschilder, die das Tempo vorgeben: 109 = Maestoso, 50 = Largo, 132 = Allegro. Adam Noack stellt eine Rhythmus und Farbklang erforschende großformatige abstrakte Malerei aus und Tim Helbig zeigt Auszüge aus der feingliedrigen und technisch aufwendigen
Arbeit Quintessentials, welche der Erforschung der Theorien des kanadischen Komponisten und Klangkünstlers R. Murray Schafer unterliegt.

Ergänzt wird dies durch zwei Galeriekonzerte. So werden neben den Weimarer Klangkünstlern Irk Yste und THE! auch Anna Schimkat und Michael Barthel gastieren. Die beiden aus Leipzig stammenden Akteure führen ihre Klangperformance / Installation a vochel wo red auf, die sich mit der Tradition der Tierstimmenimitation beschäftigt. Durch den Einsatz einer Texterkennungssoftware, die Klang in Schriftsprache übersetzt, wurden dafür im Vorfeld Aufnahmen von Truthähnen, Hühnern und Möwen in Lautgedichte verwandelt. Tim Helbig und das Duo Klang-Zeichen (Daniel Hoffmann, Trompete / Flügelhorn; Michael von Hintzenstern, Harmonium) gestalten ein interaktives Programm unter Einbeziehung der Ausstellungsobjekte.
Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der 30. Tage Neuer Musik Weimar statt. Gefördert wurde die Ausstellung von der Thüringer Staatskanzlei.

 

10 Jahre Galerie Eigenheim - Katalogveröffentlichung


Es ist geschafft!
Rückblickend auf die letzten 10 Jahre der Galerie Eigenheim haben wir einen umfangreichen Jubiläumskatalog (400 S. farbig, A4, Aufl. 75 Stück, je 45 ) erstellt, welcher nun bestellt werden kann. Schwelgen Sie in 10 Jahren Galeriegeschichte, verfolgen Sie die zahlreichen Ausstellungen zurück, betrachten Sie bisher unveröffentlichte Bilder sowie Dokumente und reflektieve Texte der Macher und Freunde.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei der Leitung des Journal of Culture, Julia Scorna, für die aufopferungsreiche Arbeit, wie auch bei der Kulturförderung der SV SparkassenVersicherung, der Bauhaus-Universität Weimar und der Stadt Weimar für die Unterstützung dieses umfangreichen Vorhabens bedanken.

 

Galerie Eigenheim Berlin


24.11. – 21.12.2017
SPECTRUM 3 – SCHNEIDEN, BOHREN, SÄGEN ... COLLAGE
Gruppenausstellung zum Jahresende

06.01. – 02.03.2018
MORITZ WEHRMANN UND STEPHANIE HESS
Im Dialog

 

Spectrum 3 - kleben, schneiden, bohren, sägen - COLLAGE / MONTAGE


Eröffnung 24.11. um 19 Uhr
Dauer 24.11. – 21.12.2017
Künstler Thomas Draschan / Heidi Sill / Hansjörg Schneider / Phillip Topolovak / Alex Lebus / Frederik Foert / Bram Braam / Stefan Vogel / Miriam Temme / Jan Muche / Christian Henkel / Peter Freitag / Jens Hausmann / Isabelle Borges / Manfred Peckl / Edith Kollath / Mark Matthes / DAG / Enrico Freitag / Klaus Killisch / Dave Großmann / Vanessa Henn / Aline Helmcke / Benedikt Braun / Dieter Weisse / Tino Geiss / Irene Pätzug / Lars Bjerre

Eine Ausstellung der Galerie Eigenheim Berlin mit dem Fokus auf Material und Collage. Eingeladen von Jens Hausmann und Konstantin Bayer.

Es gehört zusammen was zusammengehört! oder sollte ein Grundgesetz der Kunst eher lauten: Es gehört zusammen was bisher noch nicht zusammen gedacht wurde. Die Zusammenfügung von Material in der Kunst betreffend könnte die Unterzeile der 3.Auflage der Ausstellungsserie SPECTRUM sein. Wir sind der Materialcollage in ihren verschiedensten Ausprägungen auf der Spur und laden zum wiederholten mal zum Ende des Jahres zu einer umfangreichen Gruppenausstellung ein.

Zugegeben, ein sehr weites Feld, welches letztendlich die ausstellenden Künstler in Zusammenhang mit der kuratorischen Arbeit in den Mittelpunkt stellt. Wie schon bei den beiden Spectrum- ausstellungen zuvor sollen die Arbeiten den Raum genauso bespielen wie die Wand. Ob Holz, Metall, Papier, Plastik, Stein oder Glas – ein hohes Maß an künstlerischer Freiheit und Kreativität ist gefragt. Dabei ist die Collage und Montage eine sehr universelle Praxis, welcher sich letztendlich keine künstlerische Arbeit entziehen kann. Darauf aufbauend kommen in dieser Ausstellung unterschiedlichste Positionen zusammen – Papierschnitte und Collagen, Objekte und Installationen.

Von klassischen Papiercollagen von Vanessa Henn oder Heidi Sill, über hochfeine Papierschnitte von Peter Freitag, Bildobjekte aus verschiedenen Baumaterialien von Mark Matthes oder Bram Braam, kinetischen Installationen von Frederik Foert oder Irene Pätzug. Christian Henkel verbindet Stahl mit verschiedenen Hölzern und macht Schnittmarken und Bohrlöcher prozessabbildend zum Teil der Arbeit, Benedikt Braun klebt Sektflaschen und Baseballschläger mit Gaffatape zu artifiziellen chics zusammen. Zu dieser vielseitigen und unterhaltsame Ausstellung laden die Galerie Eigenheim und Jens Hausmann ein. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

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