DANIEL HOMANN

DANIEL HOMANN – Formaldehyde | 06.05. bis 20.05.2014 | KÜNSTLERGESPRÄCH 11.05.2014 um 19 Uhr. | Die Welt des Daniel Homann ist eine in sich geschlossene Welt von ganz eigenem Gesetz und eigener Dynamik. Eine Welt aus Bildern und Texten, die einem permanenten Wandel unterliegt und sich im Spannungsverhältnis figurativer und abstrahierter Darstellung entfaltet. Zahlreiche verwirrende bis urkomische, jedoch immer doppelbödige Gedankengebäude hat er in den letzten Jahren mit seiner Kunst in die Welt geworfen. Seine Malerei ist sowohl Ausdruck einer Reflektion über das Medium als auch Kritik an seiner Aura und Analyse seiner künstlerischen, sozialen Möglichkeiten. Nicht selten entmystifiziert er die Kunst dabei und macht seine künstlerische Vorgehensweise durchschaubar. Homanns Arbeiten sind Projektile aus Parolen und manifesten Bildern. Im Sog seiner Bilder manifestiert sich die Welt als ein Ort der Haltlosigkeit, ein Ort, der die Imagination herausfordert. Im Zuge dieses Weltentwurfs ist das Wort auch in seinen Installationen und Videos immer im Bilde. Daniel Homann wurde 1989 in Burg geboren und studiert seit 2010 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar bei Elfi Fröhlich. Wir laden ein den jungen K√ľnstler mit einer kleinen Auswahl seiner Arbeiten in der Galerie Eigenheim kennenzulernen.